Was ist das Es Wird Besser Projekt?

[toggle title_open="X // THE IT GETS BETTER PROJECT " title_closed="O // THE IT GETS BETTER PROJECT" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="500" read_more_text="Weiterlesen!" read_less_text="Read Less" include_excerpt_html="no"]Selbstmorde homosexueller und transsexueller Jugendlichen in den USA in den letzten Monaten sind Hintergrund des “It Gets Better”-Projekts. In der Zwischenzeit gibt es auch einen Ableger in Deutschland – und jetzt auch in der Schweiz!

Diskriminierung und Hass, den Jugendliche tagtäglich in der Schule, am Ausbildungsplatz und der Freizeit spüren, ist gerade für junge Schwule und Lesben schlimm. Gerade in der Phase des Coming-Out brauchen Teenager jemanden, der ihnen Hoffnung gibt und zur Seite steht. Wenn Eltern nicht zu ihrem Kind stehen können, die Lehrer abweisend reagieren und Freunde sich abwenden, bricht für viele Betroffene eine Welt zusammen.

Um ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, diese Phase – im wahrsten Sinne des Wortes – zu überleben, zeigen Schwule und Lesben, Trans*Menschen, Promis und Mitmenschen wie du und ich ihre Solidarität und sprechen ihren Zuspruch und ihre Unterstützung aus.

Gegründet wurde das Projekt “It Gets Better” im September 2010 vom amerikanischen Kolumnisten Dan Savage. Der 46-Jährige nahm den Selbstmord des 15-jährigen Billy Lucas aus Indiana zum Anlass, in einem Video zusammen mit seinem Mann über die Probleme, die sie in ihrer Jugend in ihrer Kleinstadt hatten, zu berichten. Mittlerweile ist das Projekt Plattform für Unterstützer aus aller Welt, die mit offenem Verstand und Herzen Seite an Seite mit der Gay Community für das Leben kämpfen.

Auf www.itgetsbetter.org finden sich mittlerweile mehrere tausend Videos aus allen Teilen der Erde. Sie transportieren alle dieselbe Botschaft. Von abertausenden Schwulen und Lesben, die von ihrer eigenen Geschichte, ihrem Coming-Out und ihren Erlebnissen erzählen, Personen aus dem Showbusiness, über Politiker, wie dem Präsidenten der USA Barack Obama und der US-Aussenministerin Hillary Clinton.

>itgetsbetter.org[/toggle] [toggle title_open="X // SCHWEIZER ABLEGER" title_closed="O // SCHWEIZER ABLEGER" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="1000" read_more_text="Weiterlesen!" read_less_text="Read Less" include_excerpt_html="no"]Aufmerksam geworden auf das amerikanische Projekt hat sich im Frühling 2011 der berner Daniel Frey daran gemacht, das Projekt in die Schweiz zu bringen. In Fabio Huwyler fand er einen Motivierten Projektpartner und schon bald wurden die ersten zwei Videos auf YouTube geladen. Schnell konnten weitere Leute für das Projekt gewonnen werden und die Videosammlung wuchs immer weiter. Nach einiger Zeit wurden auch die Medien auf den schweizer Ableger aufmerksam sodass bis heute einige Artikel und Blogbeiträge über Es Wird Besser Schweiz geschrieben wurden. Ein Höhepunkt der medialen Aufmerksamkeit wird im Herbst 2012 die Partnerschaft mit der LGBT-Sendung Colornation auf City Channel 1 darstellen, die jede wöchentlich ein ausgewähltes Video übertragen wird.  Seit August 2012 ist Es Wird Besser ein offizieller Ableger des It Gets Better Projects und somit ein festes Mitglied der weltweiten Revolution![/toggle] [toggle title_open="X // WARUM WERDEN JUGENDLICHE ZU SELBSTMÖRDERN?" title_closed="O // WARUM WERDEN JUGENDLICHE ZU SELBSTMÖRDERN?" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="1000" read_more_text="Mehr" read_less_text="Weniger" include_excerpt_html="no"]Eine Studie der Columbia University unter 32’000 Elftklässlern aus Oregon hat eine vier Mal höhere Selbstmordversuchsrate unter Schülern festgestellt, die sich als schwul oder lesbisch identifizieren. Die Wissenschaftler untersuchten zudem auch den Grund für die höher Selbstmordbereitschaft. Sie fanden diese in der gesellschaftlichen Umwelt der Jugendlichen. Wenn die Umgebung junge Schwule und Lesben unterstützt und es Programme gegen Diskriminierung gibt, geht die Rate der versuchten Suizide zurück. Das zeigt, dass nicht die Homosexualität selbst zu einer höheren Selbstmordrate führt, sondern die Ablehnung der sexuellen Orientierung. Der Studie zufolge gibt es 20 Prozent mehr Selbstmordversuche unter Schwulen und Lesben in einer “Umwelt ohne Unterstützung”. [/toggle]

[toggle title_open="X // HOMOPHOBIE" title_closed="O // HOMOPHOBIE" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="1000" read_more_text="Mehr" read_less_text="Weniger" include_excerpt_html="no"]Der Begriff Homophobie (griech. homo: gleich; phobos: Angst) wurde 1972 vom amerikanischen Psychotherapeuten George Weinberg für die ablehnende Haltung der Gesellschaft zur Homosexualität eingeführt und bezeichnet eine soziale, gegen gleichgeschlechtlich empfindende Menschen gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit. Es handelt sich bei Homophobie also um eine irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Daraus entstehen Vorurteile und Zerrbilder, bis hin zu Ekel. Hassgefühle wiederum rufen Ängste und infolgedessen antihomosexuelle Aggression und Gewalt hervor. [/toggle]
[toggle title_open="X // TRANSPHOBIE" title_closed="O // TRANSPHOBIE" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="1000" read_more_text="Mehr" read_less_text="Weniger" include_excerpt_html="no"] Transphobie beschreibt Abneigung und dadurch entstehende Diskriminierung transgender oder transsexueller Menschen, basierend auf ihrer internen Geschlechtsidentität, die zumindest längere Zeit nicht mit ihrer körperlichen Identität übereinstimmt.Eng zusammenhängend sind damit die Geschlechterrollen, da jedes abweichende Verhalten als geschlechtsrolleninkonform wahrgenommen wird und dies bei den folgenden Begriffen eine entscheidende Rolle spielt. [/toggle]
[toggle title_open="X // INTERNATIONALER TAG GEGEN HOMOPHOBIE" title_closed="O // INTERNATIONALER TAG GEGEN HOMOPHOBIE" hide="no" border="yes" style="white" excerpt_length="1500" read_more_text="Mehr" read_less_text="Weniger" include_excerpt_html="no"] Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Darauf hin wurde der 17. Mai zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Trotzdem sind auch heute noch, über 20 Jahre später, schwule Männer und lesbische Frauen Benachteiligungen, Diskriminierungen und Anfeindungen ausgesetzt, sei es am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld oder in der Freizeit. Sicher, in den letzten 20 Jahren hat sich in vielen Ländern, auch in der Schweiz vieles verbessert, nicht zuletzt auch dank des Einsatzes von Organsationen wie Pink Cross. Mit dem Partnerschaftsgesetz wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Daneben gibt es aber immer noch Bereiche, wo das Bekenntnis zur eigenen Homosexualität das Karriereende bedeutet, beispielsweise im Fussball. Dass es unter den 1000en von jungen Männern in der Schweiz, die in einem Verein Fussball spielen, keinen einzigen Homosexuellen geben soll, ist nicht nachvollziehbar. Aber welcher Sportler steht schon zu seiner Homosexualität, wenn er sich damit nur Probleme einhandelt? Homosexuelle Fanclubs gibt es in der Zwischenzeit im Umfeld verschiedener Fussballclubs. Nur die offen schwul lebenden Spitzenfussballer fehlen noch. [/toggle]

 

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